Über Gottfried Ravek

Gottfried Ravek ist ein Pseudonym. Unter diesem Namen erscheinen Thriller und Kriminalromane, die in Wien spielen. Mehr gibt es über den Namen nicht zu sagen, über die Stadt schon.
Die Stadt
Wien in diesen Büchern ist nicht das Wien aus dem Reiseführer. Es ist die Stadt, die um fünf in der Früh geputzt wird, bevor jemand kommt. Die Stadt der Amtswege, Leistungsverzeichnisse und Angebotsfristen. Der Donaukanal im Oktober, ein Pflegeheim am Stadtrand, ein Pavillon mit einem Stockwerk zu viel.
Die Orte sind echt. Die Verbrechen sind erfunden. Meistens.
Die Bücher
Ravek schreibt über Leute, die man nicht sieht, und über das, was sie sehen. Weniger über Genies und Serienmörder, mehr über Ausschreibungen, Quadratmeterpreise und Zahlen, die nicht zusammenpassen. Wer genau liest, findet den Fehler. Die Frage ist, ob ihn jemand hören will.
Der Ton ist knapp. Wer viele Adjektive braucht, wird hier nicht glücklich. Wer gern zwischen den Zeilen liest, schon.
Phantomfläche
Zuzana Hrabovská kalkuliert seit vierzehn Jahren Reinigungsaufträge. Sie ist keine Polizistin und keine Detektivin. Sie kann nur eines besonders gut: Unterlagen lesen. In „Phantomfläche“ reicht das, um in Lebensgefahr zu geraten.
Was man hier nicht findet
Kein Foto, keine Lebensdaten, keine Homestory. Die Bücher sollen für sich stehen.